Bei der Projektarbeit legen wir großen Wert darauf, dass die verschiedenen Projekte nicht nur FÜR die Jugendlichen, sondern MIT IHNEN realisiert werden.

Das Ziel liegt darin, etwas Gemeinsames zu schaffen, bei dem der Einsatz und das Engagement der Jugendlichen genauso gefragt sind wie der Beitrag der ErzieherInnen.

Die bei uns untergebrachten Jugendlichen werden in die Überlegungen und Planungen der Projekte mit einbezogen, können zum Teil mitentscheiden und sollen Verantwortung für die Verwirklichung übernehmen. Durch das Einbeziehen der Jugendlichen gewinnen die Projekte an Dynamik und werden durch die vielen Anregungen positiv beeinflusst.
Die Verwirklichung von gemeinsamen Projekten erscheint uns für folgende Aspekte wichtig:
  • um Kinder aus unterschiedlichen Kulturkreisen gemeinsames Handeln zu eigenen Interessen zu ermöglichen
  • um die Gegenwart zu erleben und dadurch für die Zukunft zu lernen
  • um eigene Interessen erlebbar werden zu lassen
  • um Jugendlichen mit unterschiedlichen Fähigkeiten eine gemeinsame Richtung zu geben
  • um Praktisches an verschiedenen Lernorten auszuforschen

 

Trommeln mit Sandro - Selbstbaukurs

Im Selbstbaukurs fertigen die Teilnehmer ihr eigenes Cajón Ausgesprochen ( Kachon ) unter der Leitung von Sandro Zimmerhofer an.

Agenda 21

Die Agenda 21 steht für eine sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung und Lebensqualität.
Alle Regierungen, die das Programm anlässlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1992 in Rio de Janiero unterzeichneten, sprachen sich dabei konkret für diese Werte aus. Der Natur darf nur das entnommen werden, was sie wieder reproduzieren kann.

Kleintiergehege

Im Sinne der Agenda 21 hat die Wohngemeinschaft Villa Winter im Februar 2005 mit den Vorbereitungen für die Errichtung des Hühner- und Kleintiergeheges begonnen.
Die Jugendlichen und Erzieher der Wohngemeinschaft kümmern sich gemeinsam um die Tiere und den Stall.

Kunstprojekte

In Zusammenarbeit mit dem Künstler Luis Seiwald hat der EOS Verein mit den Jugendlichen der Wohngemeinschaft Villa Winter im Jahr 2005 zwei Kunstprojekte geplant und ausgeführt.

Buchveröffentlichung FREUNDSCHAFT

In dem Buch Freundschaft - Amicizia - Prietenie Miqësia

erzählen fünf der bei uns untergebrachten Jugendlichen ihre Lebensgeschichte und die Gründe wieso sie derzeit in unserer Wohngemeinschaft untergebracht sind. In einem kurzen Aufsatz erörtern sie zudem was sie unter "Freundschaft" verstehen.

Indianerfest der Wohngemeinschaft Villa Winter

Im September 2006 veranstaltete die Wohngemeinschaft Villa Winter ein Indianerfest. Gemeinsam mit den Erziehern und den Ergotherapeuten bastelten die Jugendlichen Indianerschmuck, fertigten indianische Bekleidung und ein übergroßes buntes Totem.

Yoseikan Budo

Unter der Mitwirkung von Dr. Roman Patuzzi hat die EOS Sozialgenossenschaft ein spezielles Yoseikan Budo Projekt für Betreuer und Betreute der EOS begonnen.

Sponsorbeitrag der Raiffeisen

Die großzügige Unterstützung der Raiffeisen machte es der EOS Sozialgenossenschaft möglich, im Dezember 2011 seine erste Broschüre zu erstellen, in welcher alle Dienste der Genossenschaft vorgestellt werden. Die Broschüre liegt im Verwaltungssitz der EOS Sozialgenossenschaft, sowie in der Fachambulanz für psychosoziale Gesundheit im Kindes- und Jugendalter in Bruneck auf – in nächster Zeit wird sie ebenso allen wichtigen Netzwerkpartnern im Bereich der Kinder- und Jugend Sozialpsychiatrie in Südtirol ausgehändigt. Wir bedanken wir uns recht herzlich für die Unterstützung!
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EOS Sozialgenossenschaft führt Bar im Messner Mountain Museum RIPA in Bruneck

In der Bar des 5. Museums von Reinhold Messner, Ripa, welches den Bergvölkern gewidmet ist, ist in Bruneck ein weiteres Arbeitsintegrationsprojekt der EOS Sozialgenossenschaft entstanden, wo unter der Projektleiterin Ingrid Pfeifhofer und unter Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal Jugendliche im Sommerpraktikum gemeinsam mit Jugendlichen, die mit der Gesellschaft oder mit dem System Schule nicht zurecht kommen, oder Jugendliche mit psychischen oder sozialen Problemen für den rauhen Alltag am offenen Arbeitsmarkt fit gemacht werden.

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